Warum farbiger Asphalt oder Muss Asphalt immer schwarz sein ?

Individuelle farbliche Gestaltung von Asphalt aus architektonischer und ästhetischer Sicht, als Signalwirkung im Verkehrswegebau oder als Alternative zur eingefärblten Betonoberfläche, spielt auch im Mittel- und osteuropäischen Raum eine immer grössere und damit wichtigere Rolle. Vorreiter hier waren zunächst Frankreich, England und die Benelux-Länder, in denen aufgrund der teilweise farblichen Gestaltung der Autobahnen und Fahrradwege aus Asphalt, ein höheres Potential vorherrschte.

Die Farbgebung des eingefärbten Asphalts war in den Anfängen aufgrund des flächendeckend eingesetzten (schwarzen) Bitumens eher eingeschränkt. So erzielte man beispielsweise mit relativ hoher roter Farbpigmentzugabe einen maximal bräunlichen, eher durchschnittlich attraktiven Farbton (siehe Bild A).

Bild A: rot eingefärbter Asphalt mit Bitumen

Mit der Entwicklung eines „transparenten“ Bindemittels z.B. DEKOBIT wurde das Farbspektrum enorm erweitert. Die Pigmentindustrie bietet eine nahezu unendliche Vielzahl von Farbpigmenten an, die aufgrund ihrer Licht-, Wetter- sowie Temperaturbeständigkeit auch hervorragend für den Asphalt geeignet sind. In Kombination mit verschiedensten mineralischen Gesteinen lassen sich nahezu alle Kundenwünsche erfüllen. 

Immer mehr Städteplaner und Architekten schätzen farbigen Asphalt für verschiedenste Projekte, ob in die Umgebung passend oder auch flippig und modern – vieles ist realisierbar.

Gemäß unseren Leitspruch:

„Bunt ist unsere Lieblingsfarbe“